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Wohnraum mit Energieanzeige und Blick auf die Photovoltaikanlage in der Dämmerung
Energiemanagement
Strom dorthin schicken, wo er gerade am meisten wert ist
Anlage, Speicher, Wallbox und Wärme arbeiten sonst jeweils für sich. Ein Energiemanagement bringt sie in eine gemeinsame Reihenfolge, automatisch und ohne dass Sie täglich daran denken müssen.
Das unsichtbarste Bauteil Ihrer Anlage, und oft das wirksamste
Module sieht man auf dem Dach, den Speicher im Technikraum. Das Energiemanagement sieht man nicht. Es entscheidet trotzdem jeden Tag, ob eine Kilowattstunde bei Ihnen im Haus bleibt oder für wenig Geld ins Netz geht.
Ohne Steuerung gilt eine simple Regel: Was gerade läuft, bekommt Strom. Der Rest geht weg. Mit Steuerung gilt eine bessere: Was den größten Nutzen bringt, bekommt Strom zuerst.
Ohne Steuerung
  • Der Speicher lädt voll, egal ob abends noch Bedarf besteht
  • Das Auto lädt dann, wenn es angesteckt wird, notfalls nachts aus dem Netz
  • Überschuss geht ins Netz, auch wenn Warmwasser fehlt
  • Sie merken erst auf der Jahresabrechnung, was liegen geblieben ist
Mit Steuerung
  • Erst der laufende Haushaltsverbrauch, dann der Speicher
  • Das Auto lädt bevorzugt dann, wenn die Sonne liefert
  • Bleibt Überschuss, geht er in Warmwasser statt ins Netz
  • Sie sehen jederzeit, was gerade wohin fließt
Zum Ausprobieren

Wo landet Ihr Strom gerade?

Ziehen Sie den Regler und beobachten Sie, wie sich der Strom verteilt. Genau diese Reihenfolge übernimmt ein Energiemanagement, sekundengenau und ohne dass Sie eingreifen müssen.

6,0 kW
Eine Anlage auf dem Einfamilienhaus liefert im Sommer mittags oft acht bis zehn Kilowatt, im Winter oder bei Bewölkung deutlich weniger.
Haushaltversorgt
0,6 kW

Kühlschrank, Licht, Geräte. Was gerade läuft, hat immer Vorrang.

Batteriespeicherversorgt
3,0 kW

Gespeicherter Strom bleibt flexibel und steht abends zur Verfügung.

Wärmepumpeversorgt
2,2 kW

Läuft bevorzugt dann, wenn die Sonne liefert, statt nachts aus dem Netz.

Wallboxteilweise
0,2 kW

Lädt mit dem, was übrig ist, statt sofort mit voller Leistung.

E-Heizstabwartet
0,0 kW

Nimmt auf, was sonst niemand mehr braucht, und macht Warmwasser daraus.

Einspeisung ins Netz
0,0 kW

Erst was jetzt noch übrig bleibt, geht ins Netz. Genau diesen Rest will ein Energiemanagement so klein wie möglich halten.

Im Haus genutzt6,0 kW

Vereinfachte Darstellung mit Beispielwerten. Welche Verbraucher sich bei Ihnen tatsächlich einbinden lassen und in welcher Reihenfolge das sinnvoll ist, hängt von Ihrer Technik ab.

Was sich sinnvoll steuern lässt
Welche Verbraucher in Ihrem Haus tatsächlich eingebunden werden können, hängt von der vorhandenen Technik ab. Das klären wir vor Ort. Diese Bereiche sind die üblichen Kandidaten.
Wärmepumpe und Heizung
Der größte einzelne Verbraucher im Haus. Läuft sie bevorzugt in den sonnenreichen Stunden, verschiebt das spürbar viel Strom vom Netz auf das eigene Dach.
Wallbox
Laden mit Überschuss statt sofort mit voller Leistung.
Batteriespeicher
Laden und Entladen nach Bedarf statt nach Zufall.
Warmwasser
Überschuss wandert in den Speicher statt ins Netz.
Einzelne Verbraucher
Je nach Technik lassen sich weitere Geräte einbinden.
Und Sie sehen, was passiert
Erzeugung, Verbrauch, Speicherstand und Netzbezug werden sichtbar. Viele Kunden verändern allein dadurch ihr Verhalten, weil sie zum ersten Mal sehen, wann sich Verbrauch wirklich lohnt.
Ein Energiemanagement lohnt sich, sobald mehrere Bausteine zusammenkommen
Bei einer reinen PV-Anlage ohne Speicher und ohne große Verbraucher ist der Nutzen überschaubar. Das sagen wir Ihnen dann auch. Interessant wird es, sobald zwei oder mehr dieser Bausteine im Haus sind.
Schauen wir uns an, was bei Ihnen zusammenpasst
Wir sehen uns Ihre vorhandene Technik an und sagen Ihnen ehrlich, ob und wo eine Steuerung bei Ihnen wirklich etwas bringt.
Stefan Häsler
Geschäftsführer, Schölzl Energiesysteme